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Angesteckt durch einen Tag der offenen Tür, brach das Virus "Modelleisenbahn" im Jahr 1992 wieder aus. Zwischenzeitlich wohnte ich mit meiner damaligen Freundin (und heutigen Ehefrau) in einer eigenen Wohnung. Zuerst dachten wir an einen Wiederaufbau der bestehenden Anlage. Aber die Platzverhältnisse waren dafür äußerst ungeeignet. Deshalb beschlossen wir den Wiedereinstieg mit der Spurweite N.

Damit die gesamte Anlage nur wenig Platz einnimmt, haben wir sie in einem "überdimensionalen Koffer" untergebracht. Durch diese Kofferbauweise kann die komplette Anlage hochkant an eine Wand gestellt werden. Teile der Anlage mussten in der Garage zusammengebaut werden. Im Winter war dies aufgrund einer fehlenden Heizung nur bedingt möglich. Dies führte schließlich dazu, dass wir dieses Hobby zurückstellten.

So stand die Anlage 10 Jahre

Zwischenzeitlich sind wir umgezogen und haben einen "ordentlichen" Hobbykeller. Durch ein Geburtstagsgeschenk im Jahre 2003 wurden wir wieder angesteckt. Der bestehende Koffer wurde wieder ausgepackt und eine Bestandsaufnahme gemacht. Prinzipiell funktionierte noch alles was damals aufgebaut war. Meine Tochter spielte auch eifrig mit der Lok (Arnold BR 89). Da ich im Jahr 92/93 nur einen sehr kurzen Wagen (Länderbahn) hatte, benutzte ich teilweise sehr enge Radien. Der zum Geburtstag geschenkte Speisewagen entgleiste dadurch an einigen Stellen. Deshalb entschloss ich mich die Gleise komplett neu zu verlegen. Die 1992 geplante Anlage wurde in ähnlicher Form weitergebaut.

Die Gleise sind neu verlegt

Als nächstes wurden die bereits aufgebauten Häuser "restauriert". Durch die Lagerung hatten Sie einigen Staub angesetzt. Auch waren einige Teile abgebrochen. Ein paar Bausätze waren noch nicht aufgebaut. Zwischenzeitlich kamen auch noch andere Bausätze hinzu. So ein Samstagvormittagspaziergang geht halt nicht ohne einen Abstecher im Modellbahnladen. Zu dieser Zeit hatten wir noch 2 Läden, die zu Fuß erreichbar waren. Leider existieren beide heute nicht mehr.

Der Bau der Landschaft geht voran

Während ich mich um die Gleise, den Wagenpark und die Elektrik kümmere, widmet sich meine Frau der Landschaftsgestaltung. Mit Gips und Wasserfarben "zaubert" sie die schönsten Landschaften.

Der Bau der Landschaft geht voran

Das Konzept des Koffers wurde dabei aufrecht erhalten. Der Vorteil ist, dass es weiterhin einen Deckel zum Schutz der Anlage vor Staub gibt. Dies ist besonders dann wichtig, wenn ich andere Arbeiten (z.B. Holz sägen) im Keller vornehme. Bei Erweiterungen der Elektrik kann ich die Anlage einfach hochkant stellen. Dann kann man sehr bequem auf der "Unterseite" arbeiten. Bei meiner HO Anlage in der Kindheit musste ich immer alles unter der Anlage verlegen. Lediglich bei der Ausgestaltung muss man etwas Rücksicht auf die "flexible" Standweise nehmen. So müssen alle Teile festgeklebt werden. Beim Kippen merkt man dann sofort was nicht richtig festgeklebt ist...

Hochkant gestellt kann man bequem auf der "Unterseite" arbeiten...

Die Landschaft macht auch weitere Fortschritte. So kann man schon auf dem Jahrmarkt feiern oder in der Weinschänke einen Schoppen trinken. Natürlich aus dem dahinter selbst angebauten Wein. Und wenn es mal zuviel wird kommt die Feuerwehr...

Und einen Rummelplatz gibt es auch schon

Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie…

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